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So erstellen Sie maskierte E-Mail-Adressen mit der Maskmail-Browser-Erweiterung

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung: Maskmail-Erweiterung einrichten und maskierte E-Mail-Adressen direkt im Anmeldeformular erzeugen, ohne den Tab zu wechseln.

Maskmail browser extension creating a masked email on a signup form

Wer sich für einen neuen Dienst registriert, tippt fast immer zuerst die echte E-Mail-Adresse in ein Formular und trägt anschließend für immer die Folgen mit. Newsletter, Datenleck-Benachrichtigungen, Adresshändler-Listen, ungefragte Werbung. Alles fängt in diesem einen Moment des Vertrauens an.

Die Maskmail-Browser-Erweiterung nimmt Ihnen genau diesen Schritt aus dem Alltag. Statt Ihre echte Adresse einzutippen, erzeugen Sie direkt im Anmeldeformular eine frische Maske. Mails erreichen Sie weiterhin, die Website bekommt aber ausschließlich die Maske zu sehen.

Diese Anleitung führt durch den gesamten Ablauf: Erweiterung installieren, mit dem Maskmail-Konto verbinden und die erste Maske in einem echten Anmeldeformular erzeugen. Außerdem geht es um die intelligente Wiederverwendung, eigene Domains und das Abschalten einer Maske, sobald sie unbrauchbar wird.

Was die Erweiterung macht

Die Maskmail-Erweiterung ergänzt Ihr Maskmail-Konto direkt im Browser. Sie übernimmt drei Aufgaben:

  • Neue Masken mit einem Klick. Sobald Sie auf einer beliebigen Website in ein E-Mail-Feld klicken, erscheint daneben ein kleines Maskmail-Popup mit einer einsatzbereiten Maske.
  • Wiederverwendung pro Website. Existiert für eine Website bereits eine Maske, schlägt die Erweiterung diese erneut vor oder trägt sie still in das Feld ein. So entstehen keine doppelten Konten aus Versehen.
  • Automatisches Kopieren. Jede neue Maske landet sofort in der Zwischenablage und lässt sich an jeder Stelle der Seite einfügen, etwa in ein Bestätigungsfeld.

Die Erweiterung arbeitet mit Ihrem bestehenden Postfach zusammen. Nachrichten an eine Maske werden an Ihre echte Adresse weitergeleitet, und beantworten können Sie sie wie gewohnt aus Ihrem üblichen Mailprogramm. Ihre echte Adresse bekommt die Website nie zu sehen.

Schritt 1: Erweiterung installieren

Die Erweiterung ist für Chrome und alle Chromium-Browser (Brave, Edge, Opera, Arc, Vivaldi) verfügbar.

  1. Rufen Sie die Maskmail-Startseite auf und scrollen Sie zum Abschnitt zur Browser-Erweiterung.
  2. Klicken Sie auf „Browser-Erweiterung herunterladen". Anschließend öffnet sich der zugehörige Eintrag im Chrome Web Store.
  3. Wählen Sie dort „Hinzufügen" und bestätigen Sie die geforderten Berechtigungen.

Heften Sie das Maskmail-Symbol nach der Installation an die Symbolleiste an. In Chrome klicken Sie dazu rechts neben der Adressleiste auf das Puzzle-Symbol, suchen Maskmail in der Liste und tippen auf das Reißzwecken-Symbol daneben. Damit erreichen Sie die Erweiterung auf jeder Seite mit einem einzigen Klick.

Schritt 2: Maskmail-Konto verbinden

Die Erweiterung muss wissen, unter welchem Konto sie Masken anlegen soll. Diese Verknüpfung richten Sie nur ein einziges Mal ein.

  1. Klicken Sie in der Symbolleiste auf das Maskmail-Symbol. Das Popup zeigt „Bei Maskmail anmelden".
  2. Sind Sie noch nicht angemeldet, klicken Sie auf „Login-Seite öffnen", melden sich auf maskmail.io an und kehren anschließend zum Popup zurück.
  3. Wählen Sie „Konto verbinden". Das Popup wechselt in den verbundenen Zustand und zeigt unter „Verbunden" die E-Mail-Adresse Ihres Kontos.

Falls Sie die Verbindung später aufheben möchten, öffnen Sie das Popup, klicken rechts oben auf das Menü mit den drei Punkten und wählen „Trennen". Eine erneute Verbindung ist jederzeit möglich.

Schritt 3: Erste Maske erstellen

Für das Anlegen einer Maske gibt es zwei Wege. Nehmen Sie den, der gerade besser passt.

Variante A: Direkt aus dem Anmeldeformular

Das ist der Weg, den Sie am häufigsten gehen werden.

  1. Öffnen Sie ein Anmelde- oder Bestellformular in einem beliebigen Tab.
  2. Klicken Sie wie gewohnt in das E-Mail-Feld.
  3. Direkt am Feld öffnet sich das Maskmail-Popup. Oben sehen Sie die Domain der Website, darunter die Schaltfläche „Maske erstellen".
  4. Klicken Sie auf „Maske erstellen". Sofort entsteht eine neue Maske, sie wird in das Feld eingetragen und gleichzeitig in die Zwischenablage kopiert.

Mehr ist nicht nötig. Schicken Sie das Formular wie gewohnt ab. Die Bestätigungsmail landet in Ihrem echten Postfach, weitergeleitet über die neue Maske. Die Website erfährt Ihre echte Adresse zu keinem Zeitpunkt.

Verlangt das Formular daneben noch ein zweites Feld zur Bestätigung der Adresse, fügen Sie die Maske aus der Zwischenablage ein. Sie liegt dort schon bereit.

Variante B: Über das Symbol in der Symbolleiste

Manchmal brauchen Sie eine Maske ganz ohne Formular, etwa um sie in eine Desktop-Anwendung einzutragen oder per Chat weiterzugeben.

  1. Klicken Sie in der Symbolleiste auf das Maskmail-Symbol.
  2. Wählen Sie „Maske erstellen".
  3. Die neue Maske erscheint im Popup, daneben finden Sie eine Schaltfläche zum Kopieren.

Mit der Erstellung wandert die Maske direkt in die Zwischenablage. In den meisten Fällen können Sie also unmittelbar dorthin wechseln, wo Sie sie brauchen, und sie einfügen.

Domain auswählen

Haben Sie in Ihrem Maskmail-Konto eine oder mehrere eigene Domains hinterlegt, erscheint im Popup oberhalb der Schaltfläche „Maske erstellen" das Auswahlfeld „Domain". Wählen Sie dort die Domain, auf der die neue Maske angelegt werden soll.

Praktisch ist das, wenn Sie verschiedene Lebensbereiche sauber trennen möchten: eine Domain für Onlineshops, eine für Newsletter, eine für berufsnahe Anmeldungen. Alle Masken leiten weiterhin in dasselbe echte Postfach weiter, die Verteilung läuft im Hintergrund unsichtbar für Sie ab.

Ohne eigene Domain bleibt das Auswahlfeld ausgeblendet, neue Masken entstehen dann auf der Standard-Maskmail-Domain. Eine eigene Domain lässt sich jederzeit später im Dashboard ergänzen.

Intelligente Wiederverwendung: nie zweimal anmelden

Kennen Sie das? Vor Monaten haben Sie sich irgendwo registriert, längst vergessen und legen versehentlich ein zweites Konto an. Genau das verhindert die Erweiterung.

Klicken Sie auf einer Website, für die bereits eine Maske besteht, in das E-Mail-Feld, bietet das Popup diese vorhandene Maske an, statt eine neue zu erzeugen. Ein Klick genügt, um sie in das Feld zu übernehmen. Die Website erkennt dieselbe Adresse, sodass Sie sich anmelden oder Ihr Konto zurückholen können.

Eine Stufe komfortabler wird es mit der automatischen Wiederverwendung:

  1. Öffnen Sie das Popup über die Symbolleiste.
  2. Klicken Sie auf das Menü mit den drei Punkten und wählen Sie „Einstellungen".
  3. Aktivieren Sie „Masken automatisch wiederverwenden".

Ist die Option aktiv, trägt die Erweiterung beim nächsten Besuch derselben Website die bestehende Maske still ein, ganz ohne Popup. Auf neuen Websites erscheint das gewohnte Popup weiterhin, damit Sie selbst entscheiden, ob eine neue Maske angelegt werden soll.

Letzte Masken suchen und wiederverwenden

Im Popup führt eine Liste „Zuletzt" alle Masken, die Sie kürzlich erstellt oder verwendet haben. Jeder Eintrag zeigt die Maske selbst sowie die zugehörige Website.

  • Suche: Tippen Sie ins Suchfeld, um nach Website oder Adresse zu filtern.
  • Kopieren: Ein Klick auf einen Eintrag legt die Maske in die Zwischenablage.

Das ist der schnellste Weg, eine Maske auf einem anderen Gerät einzusetzen, sie in eine Desktop-Anwendung zu übernehmen oder sie am Telefon durchzugeben.

Masken später verwalten

Jede Maske, die Sie über die Erweiterung anlegen, erscheint zusätzlich in Ihrem Dashboard auf maskmail.io. Dort haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Das vollständige Weiterleitungsprotokoll einer Maske einsehen, einschließlich eingetroffener und abgewiesener Nachrichten.
  • Eine Maske vorübergehend pausieren, ohne sie zu löschen.
  • Eine Maske mit einem Klick endgültig deaktivieren. Anschließend werden keine Mails mehr weitergeleitet.
  • Zu jeder Maske eine Notiz hinterlegen, damit Sie auch später wissen, zu welcher Anmeldung sie gehört.

Bekommt eine Maske Spam, müssen Sie deshalb nicht Ihre echte Adresse aufgeben. Öffnen Sie das Dashboard, suchen Sie die betroffene Maske und schalten Sie sie ab. Das Leck bleibt auf diese eine Adresse begrenzt. Alle anderen Masken und Ihr echtes Postfach bleiben unberührt.

Fehlersuche

Beim Klick ins E-Mail-Feld erscheint kein Popup. Auf einigen wenigen Websites ist die Erweiterung bewusst abgeschaltet, weil sie dort die normale Nutzung stören würde, etwa auf maskmail.io selbst. Überall sonst sollte das Popup erscheinen, sobald Sie das E-Mail-Feld anklicken. Bleibt es aus, prüfen Sie über das Symbol in der Symbolleiste, ob die Erweiterung noch mit Ihrem Konto verbunden ist, und laden Sie die Seite neu.

Die Maske wurde erstellt, aber nicht ins Feld eingetragen. Das kann bei einzelnen Formularen mit eigens programmierten E-Mail-Eingabefeldern vorkommen. Die Maske wird trotzdem angelegt und in die Zwischenablage kopiert, sodass Sie sie von Hand einfügen können. Zu sehen ist sie außerdem im Popup und in Ihrem Dashboard.

Ich möchte die Erweiterung mit einem anderen Konto nutzen. Öffnen Sie das Menü im Popup, wählen Sie „Trennen", melden Sie sich auf maskmail.io mit dem gewünschten Konto an und stellen Sie die Verbindung anschließend neu her. Die Erweiterung ist immer an das gerade angemeldete Konto gebunden.

FAQ

Ist die Maskmail-Browser-Erweiterung kostenlos?

Die Erweiterung selbst lässt sich kostenlos installieren. Für das Anlegen und Verwalten der Masken greift sie auf Ihr Maskmail-Konto zurück, ein aktives Konto ist also Voraussetzung. Bei Maskmail können Sie 14 Tage lang kostenlos den vollen Funktionsumfang testen.

Welche Browser werden unterstützt?

Unterstützt werden Chrome und alle Chromium-Browser, dazu zählen Brave, Microsoft Edge, Opera, Arc und Vivaldi. Versionen für Firefox und Safari sind in Vorbereitung.

Sieht die Erweiterung meine echte Adresse oder meine Passwörter?

Nein. Die Erweiterung kümmert sich ausschließlich um Masken. Passwörter aus Ihren Formularen liest sie nicht, und Ihre echte Adresse liegt nur in Ihrem Maskmail-Konto, niemals in der Erweiterung selbst. Die Anmeldung erfolgt über ein Sitzungstoken von maskmail.io.

Kann ich Masken auch ohne die Erweiterung erstellen?

Ja. Masken lassen sich jederzeit über das Dashboard auf maskmail.io anlegen, auf jedem Gerät und in jedem Browser. Die Erweiterung ist lediglich eine zusätzliche Komfortschicht, die das Erstellen direkt auf die Seite bringt, auf der Sie es gerade brauchen.

Was passiert, wenn ich die Erweiterung deinstalliere?

Ihre bestehenden Masken bleiben unverändert. Solange sie im Dashboard aktiv sind, leiten sie auch weiter Nachrichten weiter. Verloren geht lediglich das Popup auf den Webseiten. Die Erweiterung lässt sich jederzeit erneut installieren und verbindet sich automatisch wieder mit denselben Masken.

Geben Sie Ihre echte E-Mail-Adresse nicht länger preis.

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